„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen” (Aristoteles)

Klänge sind hörbare und spürbare Schwingungen.

Sie berühren uns in unserer Gesamtheit, 

losgelöst von Raum und Zeit. 

Wertvolle Ruhe–Inseln

im Alltagstrubel.

 

Unser Kör­per­sys­tem ist ein Wun­der­werk in kleins­tem For­mat. Wie ein Apfel­kern, der den Bau­plan eines kom­plet­ten Bau­mes in sich trägt, so trägt jede ein­zel­ne Kör­per­zel­le alle Infor­ma­tio­nen des Indi­vi­du­ums in sich. Im Bruch­teil einer Sekun­de nimmt sie eine Viel­zahl von neu­en Infor­ma­tio­nen auf und kom­mu­ni­ziert bestän­dig mit allen ande­ren Zel­len. Jede ein­zel­ne Kör­per­zel­le ver­fügt damit über die Fähig­keit, das mensch­li­che Wohl-Sein zu erhö­hen. Jede Zel­le dient uns in jeder Sekun­de – ein Leben lang und ohne zu fra­gen. Eine ein­fa­che und wohl­tu­en­de Art unse­ren Zel­len – und damit unse­rem Sys­tem in sei­ner Ganz­heit – dafür zu dan­ken, ist durch die Schwin­gung von natür­li­chen Klängen.

Natür­li­che Klän­ge ent­ste­hen z.B. durch ober­ton­rei­che Instru­men­te wie Klang­scha­len und Gongs. Die­se erzeu­gen mit ihren fei­nen Schwin­gun­gen ein har­mo­ni­sches Mit­schwin­gen (Reso­nanz*) in unse­rem gesam­ten Orga­nis­mus, bis in jede ein­zel­ne Zel­le. Die Wir­kung kann viel­fäl­tig sein – je nach Anwen­dung und Absicht: aus­glei­chend, anre­gend, beru­hi­gend, stär­kend oder ent­las­tend. In jedem Fall har­mo­ni­sie­rend und ent­span­nend. Sowohl über den direk­ten Kör­per­kon­takt – dem greif­ba­ren mate­ri­el­len Kör­per, als auch über unser Umfeld – dem fein­stoff­li­chen, nicht greif­ba­ren Bereich.

* Reso­nanz bezeich­net das ver­stärk­te Mit­schwin­gen eines schwing­fä­hi­gen Sys­tems. Als Bei­spiel: wird ein Ton auf einem Kla­vier ange­spielt, schwin­gen Sai­ten einer dane­ben lie­gen­den und nicht gespiel­ten Gitar­re mit. Auf glei­che Wei­se reagiert unse­re kör­per­ei­ge­ne Schwin­gun­gen auf das Ange­bot von natür­li­chen und ober­ton­rei­chen Schwin­gun­gen der Klang­scha­len und Gongs: es schwingt mit. Je nach momen­ta­ner Span­nung viel­leicht erst wenig, spä­ter dann immer mehr.