Die Faszien-Massage mit Klang ist ein Konzept, das ich aus meiner langjährigen körpertherapeutisch ausgerichteten Klangarbeit entwickelt habe. Es ist eine sanfte und ganzheitliche Methode, die über das myofasziale Gewebe (muskuläre Bindegewebe) wirkt und zu einer spürbaren Verbesserung der gesamten Körperwahrnehmung, Beweglichkeit und Körper-Koordination beiträgt. Darüber hinaus ist sie eine wohltuende Ergänzung zu den manuellen Techniken und eine wunderbare Erweiterung für die klassische Klangmassage.

Hin­ter­grund: Fas­zien sind unser Bin­de­ge­webe. Im gesun­den Zustand ist es ein äußerst elas­ti­sches bin­de­ge­we­bi­ges Netz­werk, das unser Kör­per­sys­tem in vie­len Schich­ten und unter­schied­li­chen Struk­tu­ren bis in die Tiefe umhüllt und durch­zieht. Ein Netz­werk ohne Anfang und Ende. Ohne die­ses Bin­de­ge­webe-Sys­tem könn­ten wir weder auf­recht ste­hen noch uns kraft­voll bewe­gen. Es beginnt wie ein inne­rer Tau­cher­an­zug direkt unter der Haut, formt uns, ermög­licht unsere Beweg­lich­keit und Kraft­über­tra­gung und ist gleich­zei­tig auch noch ein immen­ses Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Sin­nes­or­gan. Die­ses Netz­werk ermög­licht die stän­di­gen Wech­sel­be­zie­hun­gen in unse­rem Leib–Seele Sys­tem. Gleich­zei­tig ist die­ses Netz ein hoch­sen­si­bles Wahr­neh­mungs­or­gan mit z.B. mehr Schmerz­re­zep­to­ren, als im Mus­kel­ge­webe.
Unser gesam­tes Leben lang bleibt es anpas­sungs­fä­hig und reagiert bestän­dig auf unsere Bewe­gun­gen und Bewe­gungs­mus­ter. Durch man­gelnde Bewe­gung, ein­sei­tige Belas­tung, ein­sei­tige Ernäh­rung, Flüs­sig­keits­man­gel und Stress ver­fes­tigt sich das ursprüng­lich elas­ti­sche Gewebe, ver­klebt und ver­filzt. Die Fol­gen rei­chen von Bewe­gungsein­schrän­kun­gen bis zu Ein­schrän­kun­gen der Organ­funk­tio­nen.

Ablauf der Fas­zien-Klang­mas­sage: Wie in der klas­si­schen Klang­mas­sage wird mit The­ra­pie­klang­scha­len und der Reso­nanz­wir­kung gear­bei­tet. Der Fokus liegt jedoch auf dem myo­fas­zia­len Gewebe, das gezielt mit einer ent­spre­chen­den Tech­nik ange­regt und bewegt wird.

Wir­kung: Die Wahr­neh­mung im gesam­ten Kör­per ist sehr inten­siv. Das Fas­zi­en­netz wird elas­ti­scher, beweg­li­cher und durch­läs­si­ger. Ent­span­nende  Boten­stoffe und Signale wer­den frei­ge­setzt und gesen­det. Dadurch wird die gesamte phy­sio­lo­gi­sche und struk­tu­relle Wech­sel­be­zie­hung har­mo­ni­siert und gestärkt sowie die kör­per­ei­gene Wahr­neh­mung sen­si­bi­li­siert.  Die funk­tio­nale Anpas­sungs­fä­hig­keit, Kör­per­ko­or­di­na­tion und Beweg­lich­keit ver­bes­sern sich, men­ta­les Schmerz­emp­fin­den ver­än­dert sich. Sehr unter­stüt­zend bei kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen wie z.B. nach Schlag­an­fall und ope­ra­ti­ven Ein­grif­fen.

Ter­mine Wei­ter­bil­dung und Trai­nings­tage